13. Mai 2013

Alles für einen

flickr.com/Pink Dispatcher
flickr.com/Pink Dispatcher

Neulich wollte ich mit dem Auto zum Supermarkt und fahre durch einen der Spremberger Kreisverkehre. Plötzlich bremst das Auto vor mir und auch ich muss beinahe eine Vollbremsung hinlegen, um keinen Unfall zu verursachen. Neugierig schaue ich, was das Auto vor mir zum Stoppen gebracht hat. Und was sehe ich ? Ein kleiner Junge radelt ganz gemächlich über den Zebrastreifen. Und alles wartet.
Ganz schön krass, oder ? Eine ganze Schlange Autos steht, damit ein kleiner Junge sicher über die Straße kann. Unverhältnismäßig eigentlich, dass so viel steht, damit einer geht.


In dem Moment des Wartens schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf. Gott hat es doch ganz genauso gemacht. Vielleicht kennst du die Geschichte von dem verlorenen Schaf. Der Hirte hat eine ganze Herde und nur ein einziges fehlt. Und genau das sucht der Hirte und lässt nichts unversucht, um es zu finden. "Unverhältnismäßig" denkt man da als praktisch veranlagter Mensch vielleicht. "Soll er sich doch lieber mehr um die anderen kümmern." Doch dem Hirten ist dieses eine Schaf so wichtig, dass er alles dafür stehn und liegen lässt.
Die Geschichte von dem Schaf ist ein Vergleich, denn genauso wie der Hirte dieses eine verlorene Schaf sucht, genauso sucht Gott DICH. Es tut ihm weh wenn du nicht bei ihm bist und er vermisst dich. Er würde alles dafür tun, damit du zur Herde dazu kommst.

Und, lässt du dich finden ?

Erstellt von Anne Schalling am 13.05.2013 um 18:32 Uhr.