28. Mai 2014

Was tust du gegen Schmerz?

flickr.com/akshay1188
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Diese Frage stelle ich mir selbst beispielsweise sehr oft. Was lässt sich tun gegen Schmerz?
Wobei ich jetzt nicht unbedingt von körperlichen, sondern von seelischen Schmerzen spreche. Ich denke das hat jeder von uns schon mal erlebt… Sei es Liebe, Verlust oder Druck, den Schule, Eltern, die Gesellschaft auf einen ausüben. Und mit seelischen Schmerzen ist weit aus nicht zu spaßen.


Aber mal zurück zu meiner Problemfrage: Was ist nun gegen diesen Schmerz zu tun?!
Es mag Menschen geben die Schmerz einfach versuchen in Alkohol zu ertränken, mit dem Rauchen anfangen, sich Lückenfüller suchen oder gar irgendwann in Depressionen versinken oder sich so sehr in den Stress den diese Schmerzen verursachen rein steigern, dass sie irgendwann an Nervenzusammenbrüchen leiden.
Dazu kann ich nur sagen: Bringt alles nichts.
Mag sein, dass der eine oder andere jetzt denkt: „Mensch die ist 17, die weiß doch gar nicht, wovon sie da redet.“ Weiß ich aber schon. Denn solche Schmerzen haben nichts, aber absolut gar nichts damit zu tun. Denn, nur mal als Beispiel, es tut mit 12 genauso weh wenn ein geliebter Mensch von einem geht wie mit 68.

Da stellt sich natürlich die Frage, was denn nun hilft.

„Leiden Christi kommt über uns und wir werden getröstet durch Christus.“
(Und Gott chillte – 2. Korinther 3-11)

Und die Antwort ist ganz einfach: Vertrauen auf Gott!
Ich kann mir vorstellen, ein paar von euch denken sich jetzt: „Mach ich. Tut aber immer noch weh.“ Weiß ich, geht mir genauso.
Es ist nun mal so, dass Gott nicht einfach schnippt und ihr habt alles vergessen und der Schmerz ist weg. Gott lindert den Schmerz nur und bürgt uns nur so viel auf wie wir ertragen können.

Ich war auch schon oft genug in der Situation. Und ich war auch schon an dem Punkt an dem ich Gott nur noch angebrüllt hab was dieser ganze Mist eigentlich soll. Aber ich habe mir einfach immer wieder in den Sinn gerufen, dass Gott mich liebt und seinen Sohn für mich geopfert hat. Und das war bestimmt nicht einfach, das tat Gott sicherlich auch weh.
Und irgendwann (und ja das kann lange dauern) hört der Schmerz einfach auf.
Aber bis dahin wird Gott immer an deiner Seite sein und ihn lindern. Und dir nicht mehr auferlegen, als du aushältst, solange du auf ihn vertraust.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ (Psalm 73,28)

Erstellt von Nancy Schallschmidt am 28.05.2014 um 16:20 Uhr.